Kontakt

Pflege und Betreuung

Die individuelle Pflege und Betreuung der Bewohner steht bei uns im Mittelpunkt. Unser Pflege- und Betreuungspersonal kümmert sich im Sinne einer ganzheitlichen aktivierenden Pflege intensiv um jeden Bewohner.

WBL-Betreuungsteam

Hospizliche Altenpflege

Die Hospizliche Altenpflege ist fester Bestandteil unserer täglichen Arbeit. Um unseren Bewohnern die bestmögliche Palliativversorgung anbieten zu können, haben wir folgende Punkte im Fokus:

  • Gute Symptomlinderung, ins­be­son­de­re bei Schmer­zen
  • Offene Kommunikation über das Sterben
  • Frühzeitige Einbeziehung der Angehörigen
  • Vernetzung mit externen An­ge­bo­ten (ins­be­son­de­re aus dem Be­reich der Pal­lia­tiv­me­di­zin)
  • Gelebte Abschiedskultur

Das alles gewährleisten wir über kontinuierliche Schulungen unserer Mitarbeiter.

Demenzbereich

Der würdevolle Umgang mit dementen und schwerstpflegebedürftigen Menschen ist uns wichtig. Für Bewohner, die unter einer fortschreitenden Demenz mit starkem Bewegungsbedürfnis leiden, bieten wir auf drei Etagen spezielle Wohnformen an, davon leben auf einer Etage Bewohner mit einem Unterbringungsbeschluss. Auf diesen Wohnetagen wird der Alltag der dementiell veränderten Menschen in besonderem Maße an deren Wünschen, Bedürfnissen und Ressourcen ausgerichtet, so dass für die Bewohner eine Atmosphäre des Vertrauens, der Sicherheit und des Wohlbefindens entsteht.

Um Situationen und Impulse, die zu einem Verlassen der Wohnetage anregen könnten, zu vermeiden, wurden die Etagen- und die Aufzugstüren im beschützten Wohnen künstlerisch umgestaltet. Das Berliner Kunst-Handwerker-Ehepaar Hellwig hat sich darauf spezialisiert, Tür- und Aufzugsanlagen in Demenzbereichen mit liebevoll illustrierten Stillleben so zu bemalen, dass die Türen als solche nicht mehr wahrgenommen werden. Zudem wirken die Wohnetagen durch die Bemalung ansprechend und heimelig.

Nachfolgend bieten wir Ihnen Informationsmaterial zum Thema Demenz:

„Demenz – die Vergangenheit lebt und das Heute ist schwierig…“
Was braucht ein Mensch mit Demenz?

Herr Kostrzewa referiert regelmäßig im Rahmen der Angehörigenabende zu verschiedenen Themen mit dem Schwerpunkt Demenz in unserem Haus.

pdfVortrag von Stephan Kostrzewa zum Download

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Stephan Kostrzewa

Stephan Kostrzewa (geb. 1966 in Duisburg) ist examinierter Altenpfleger und Diplom Sozialwissenschaftler (Soziologie / Psychologie / Thanatologie) und wohnt in Mülheim an der Ruhr.

Er hat mehrjährige Berufserfahrungen in der ambulanten und stationären Altenpflege und in der ambulanten und stationären Hospizarbeit. Zudem hat er 12 Jahre am Fachseminar für Altenpflege unterrichtet.

Zurzeit ist er freiberuflich tätig in der Fort- und Weiterbildung von Pflegefachkräften (z.B. im Lucy-Romberg-Haus in Marl; bei den Kaiserswerther Seminaren in Düsseldorf), Therapeuten und Ärzten (z.B. über die Ärztekammer Nordrhein in Düsseldorf) und bei verschiedenen anderen Bildungsträgern. Er begleitet Projekte der "Hospizlichen Altenpflege", in denen das Hospizkonzept in die stationäre Altenarbeit und Behindertenarbeit übertragen wird (z.B. Haus Abendfrieden in Oberhausen/Rheinland; Haus am Buchenhain in Mönchengladbach; Wohnstätte Alsbachtal in Oberhausen).

Stephan Kostrzewa ist Inhaber eines eigenen Fort- und Weiterbildungsinstituts (Institut für palliative und gerontopsychiatrische Interventionen, Mülheim an der Ruhr).

    Seine Themenschwerpunkte sind:
  • Hospizarbeit und Palliative Care,
  • Palliativversorgung in der stationären Altenpflege,
  • die Palliativversorgung von Menschen mit Demenz,
  • die Palliativversorgung bei Menschen mit geistiger Behinderung
  • Demenz bei Menschen mit geistiger Behinderung.

Er ist Chefredakteur des Fachinformationsdienstes "palliativpflege heute" (PPM Verlag) und Studienleiter der Fernlehrgänge zum "Palliativbeauftragten in der stationären Altenhilfe" und zum "Angehörigen-Beauftragten"(PPM Akademie). Zudem ist er Gutachter bei der IHK Koblenz. Als Fachbuchautor widmet er sich insbesondere der Palliativversorgung in der Altenpflege und Behindertenarbeit.

Zurzeit promoviert Stephan Kostrzewa an der Uni Duisburg/Essen (Medizin/Palliativmedizin) zum Thema "Palliativversorgung für Menschen mit geistiger Behinderung".

Betreuungsangebote

Zur Pflege gehört neben der Grund- und Behandlungspflege auch die soziale Betreuung. Grundsätzlich unterscheiden wir hier zwischen "offenen" und "etagenbezogenen" Angeboten.

Feste Bestandteile der so genannten "offenen Angebote" sind die Hobbyrunde, Bewegungsangebote (z.B. Tanzen im Sitzen oder Sitzyoga), Kaffeenachmittage, Spielangebote (z.B. Bingo oder virtuelles Bowling), die Kochgruppe, das Singen am Kamin sowie Lese- und Erzählkreise.

Neben diesen offenen Betreuungsangeboten, an denen alle Bewohner des Hauses teilnehmen können, hat jede Wohnetage auch ein eigens auf die Wünsche und Bedürfnisse ihrer Bewohner abgestimmtes Betreuungsprogramm, welches sowohl Gruppenstunden unterschiedlichen Inhaltes als auch Einzelbetreuungen beinhaltet.

Alle Betreuungsangebote bereichern auf unterschiedliche Weise den Alltag der Bewohner und fördern sowohl das Wohlbefinden des Einzelnen als auch das Gemeinschaftsleben.

Zusätzliche Betreuungsleistungen nach § 43 b SGB XI

Mit den letzten Reformen der Pflegeversicherung wurden die Pflegekassen verpflichtet, zusätzliche Be­treu­ungs­leis­tun­gen für Altenheimbewohner zu finanzieren.

Die in unserem Haus dafür eingesetzten Be­treu­ungs­as­sis­ten­ten bieten Maßnahmen und Tätigkeiten an, die das Wohlbefinden, den physischen und psychischen Zustand der Bewohner positiv beeinflussen können. Zu nennen wären hier zum Beispiel: Malen, Kochen, Backen, Singen, Spielen, spazieren gehen, Bewegungsübungen, Lesen, Vorlesen oder Fotoalben anschauen.

Außerdem sollen sie den Bewohnern für Gespräche über Alltägliches und ihre Sorgen zur Verfügung stehen, ihnen durch ihre Anwesenheit Ängste nehmen sowie Sicherheit und Orientierung vermitteln. Die Betreuungs- und Ak­ti­vie­rungs­an­ge­bo­te orientieren sich an den individuellen Erwartungen, Wünschen, Fähigkeiten und Befindlichkeiten der Bewohner.

Eingestreute Kurzzeitpflege

Zur Überbrückung nach einem Krankenhausaufenthalt, wenn die häusliche Versorgung noch nicht organisiert ist, oder in akuten Notsituationen, z.B. wenn die häusliche Pflegesituation zerbricht, bietet Kurzzeitpflege pflegebedürftigen älteren Menschen einen zeitlich begrenzten Aufenthalt in unserem Hause.

Eingestreute Kurzzeitpflege bedeutet, dass jeder Pflegeplatz der frei wird als Kurzzeitpflegeplatz zur Verfügung gestellt werden kann. Dementsprechend gibt es keine planbare Kurzzeitpflege in speziell dafür reservierten Zimmern.

Das Leistungsspektrum für unsere Kurzzeitbewohner unterscheidet sich nicht von dem unserer regulären Bewohner. Auch in das Leben im Haus werden sie nach ihren Wünschen, Bedürfnissen und Fähigkeiten integriert.

Die Finanzierung der Kurzzeitpflege erfolgt in einem begrenzten Zeitraum über die Pflegeversicherung.

Planbare Kurzzeitpflege

Seit Kurzem bieten wir zwei planbare Kurzzeitpflegeplätze an.

Informationen hierzu unter:
d.kristen@haus-am-buchenhain.de oder Telefon: 02166-9393

 

 

Haus am Buchenhain gGmbH
Evangelisches Altenheim

Forststraße 8
41239 Mönchengladbach

Telefon: +49 (0) 21 66 - 93 93
Telefax: +49 (0) 21 66 - 93 95 15

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